März 16

Bash-Looping mit Whitespaces

Manchmal möchte man über eine Datei oder eine Dateiliste _zeilenweise_ iterieren. Eine for-Schleife im Default führt aber zu einer wortweisen Iteration.

Defür gibt’s die Umgebungsvariable IFS, die für solche Fälle modifiziert werden kann.

 IFS=$(echo -en "\n\b")

Wenn im Kontext dieses Variableninhalts in der bash mit einer for-Schleife iteriert wird, dann bekommt man ganze Zeilen zurück.

Siehe: https://www.cyberciti.biz/tips/handling-filenames-with-spaces-in-bash.html

April 28

Morgens auf dem High Camp

Retrospektive Nepal, 9. März 2019  🇳🇵

Sonja hat ein superschönes Video geschnitten von unserer Tour auf dem Mardi Himal Trek. Besonders gut zu sehen sind die Gipfel des mächtigen Māchhāpuchhare 6997m und Annapurna South 7219m.

Die Nacht zuvor haben wir im High Camp verbracht, in familiärer Atmosphäre mit unseren Portern, den Camp-Betreibern und wenigen anderen Bleichgesichtern wie uns aus Europa. 

Wir zelebrieren regelrecht den Sonnenaufgang und frühstücken dann auf 3500m im geheizten Gemeinschaftsraum, während die Temperatur in den Schlafräumen nachts auf den Gefrierpunkt gefallen war.

Vor dieser beeindruckenden Kulisse starten wir also vom High Camp um etwa 8:30.

April 12

Reinaskot vom 3. bis 6. März

..und hier geht es weiter mit meinem Video-Tagebuch aus Nepal!

Besonders eindrucksvoll war der große Hindu-Feiertag Maha Shivaratri, der wohl die Geburtsnacht von „Lord Shiva“ feiert. Auf „unserem“ Berg gibt es eine große Veranstaltung. Eine Bühne wird aufgebaut, und es gibt etliche Fress-Stände. Es hat also durchaus Volksfestcharakter, und das kleine Dorf ist voll mit Touristen die größtenteils aus Nepal selbst zu diesem großen Feiertag angereist sind.

Offiziell ist es den Nepali nur an diesem Tag im Jahr erlaubt, Hasch zu rauchen!

Vom 3. bis 6. März haben wir im Dorf auf dem Berg Reinaskot logiert, auf ca 1600m über dem Meer.
Im Nachhinein hat sich das als optimal heraus gestellt, um sich langsam für größere Höhen zu akklimatisieren!

Februar 26

Kath-man-duuuu

Namaste!

Die Ladegeräte laufen auf Hochtouren. Powerbank, Vario, Livetracker, Funkgerät, Kamera, die Actioncam und wiederum deren Fernbedienung laben sich noch am guten Berliner Strom. Der Gerätepark will schließlich versorgt sein auf einer Reise, die für den geneigten mitteleuropäischen Flachländer wie mich nicht alltäglich ist.

Das Visum habe ich schon vor 2 Wochen in der nepalesischen Vertretung in Charlottenburg abgeholt. Die Botschaft ist in einem gesichtslosen Neubau in der Guerickestraße im zweiten Stock untergebracht, etwa in der Größe eines Appartments. Das war schon fast eine feierliche Übergabe meines Reisepasses, und trägt ungemein zur Vorfreude bei.

Bald geht sie also los, die lang anvisierte Reise! Sonja, Steffen, Enno und Schorsch sind jetzt schon in Pokhara, und ich bin quasi der Nachzügler der Gruppe. Der Treffpunkt heißt Bandipur und ist eine kleine Ortschaft etwa auf halber Strecke zwischen Kathmandu und Pokhara.

Juni 18

Über die Cargolifter-Halle, Frankfurt und Slubice bis Kostrzyn

Der Tag im Nachhinein

Das Vorhaben vom letzten Donnerstag ließ sich tatsächlich fast wie geplant umsetzen. Sehr früh um 9:30 gestartet bei Wolkenthermik, bevor es dann immer mehr „blau“ wurde – also ohne Wolken oder nur die Andeutung von Wolken.

Kleine Notiz am Rande: der Luftraum EPR30 über der Warte-Mündung scheint nur für Motor-Fluggeräte zu gelten. Wenn man bei airspace.xcontest.org den Button „Paragliding“ antippt, verschwindet dieser Luftraum. Da es sich hier um ein Naturreservat handelt, könnte ich mir die Logik dahinter auch gut vorstellen.

Das ist die EPR30, wie sie in xc.dhv.de im Track sichtbar ist:

..und hier die Karte von airspace.xcontest.org mit aktiviertem Paragliding, wo die EPR30 nicht auftaucht:

Der zugehörige Kommentar und Tracklog

Einfach ins gemachte Nest setzen und dann auch noch die Pole-Position der Starteihenfolge einnehmen? Fliegt – sogar mit Thermik-Anschluss! Vielen Dank an Ronny, Markus und Ralf fürs frühe Aufbauen und den Vortritt – und an Thomas fürs Aufsammeln vom Bahnhof    :-)

@Ralf, sehr hilfreich war auch, gerade am Anfang zusammen zu kurbeln um ein Gefühl für den Tag zu kriegen.

 

Jedenfalls gab es schon so ein paar Bärte wo man sich echt Hölle konzentrieren musste – vor allem nach der Abtrocknung. Gefühlt waren das manchmal nur zerrissene Vorbärte, und nach dem Durchfliegen derselben gings dann besser.

Bin ziemlich genau die Strecke abgeflogen, die ich mir am Vorabend als Task erstellt hatte. Über die markante Cargolifter Halle und später Frankfurt bzw. Slubice hinweg. Dann – auch das gemäß der (offenbar ausbaufähigen) Taskplanung – am Luftraum gegroundet. Hätte ich mir ja nicht träumen lassen dass es überhaupt so weit geht.

Weiter verbesserungswürdig: die Routenwahl ganz am Ende im Bereich des überaus feuchten Warte Mündungsgebiets. Da wärs gut gewesen vorher auf die deutsche Seite zu wechseln – wie ich jetzt sehe die Flugarena von Reitwein!

 

Aber trotz fehlender Zloty gut nach Hause gekommen. Per Anhalter gings schnell zum Bahnhof, und das Ticket von Kostrzyn mit der Heidekrautbahn nach Berlin-Lichtenberg in 90 Minuten kostet gerade mal 13€. Kartenzahlung am Schalter(!) inklusive Beratung machts möglich.

Track, Bilder und sonstige technische Daten zum Flug findest du auf xc.dhv.de

Juni 13

Morgen auf Strecke – mit Task

Ich möchte mir zukünftig anhand der Wetterprognosen für den folgenden Flugtag eine geplante Strecke erstellen. Bei Wettbewerben funktioniert das ja auch (manchmal). Hier also mal die Screenshots der aktuellen Wettervorhersage und des geplanten Tasks. Bin mal gespannt, ob im nachhinein:

  • die Wetterprognosen einigermaßen eingetroffen sind
  • der Task am tatsächlichen Wetter gespiegelt im Nachhinein ungefähr Sinn gemacht hat

Dabei ist der Task ziemlich weit gesetzt, aber mal sehen ob wenigstens die Richtungen halbwegs stimmen – sodenn man überhaupt hoch- geschweige denn weg kommt. Oder den Task anders beschrieben: zuerst über die Cargolifter-Halle (Tropical Islands), dann Richtung Frankfurt/Oder.

..oder..?

Februar 3

Chefchaouen Rif

Chefhaouen

Hier in diesem kleinen blau-weißem Ort endet unsere gemeinsame Tour durch Marokko. Der Regen passt sogar zur besinnlichen Abschiedsstimmung. Eva lädt uns noch zu einem Abschiedsessen in der malerischen Altstadt ein. Am nächsten Morgen fahren drei Mobile zur Fähre nach Tanger-Med. Wir anderen drei müssen noch zwei Tage ausharren, bis unsere Fähre nach Genua ausläuft.

Ich mache mich auf den Weg zur Mittelmeerküste quer durch das Rif. Eine wilde Gebirgslandschaft, in der die Bauern ziemlich viel Cannabis anbauen, den sie offiziell gar nicht verkaufen dürfen!

Brotbackofen

Ende der Marokkotour vom Mitte Dezember 2017 bis Anfang Februar 2018

Jetzt stehe ich am Heck der Autofähre nach Genua. Windy verspricht ruhige See für die Zeit der Überfährt. Meine Kabine ist in Ordnung und liegt weit vorne, dort ist das Motorgeräusch geringer.

Gibraltar grüßt Afrika

Von den Küstenbergen hatte ich eine grandiose Sicht nach Europa.

Am Straßenrand stehen vereinzelt Schwarzafrikaner, die mitgenommen werden wollen. Im Fährhafen gibt es mehrfache Kontrollen auf illegale Mitreisende. Zuletzt sogar mit Röntgengerät, welches über der Fahrzeugreihe hingeführt. (Man verlässt natürlich das Auto während der Prozedur.)